Kurs
DFJC.3
Globale Politik im Wandel
China, EU und der globale Süden
23.10. - 01.11.2026 Berg, Kreis Ahrweiler
China zählt heute zu den einflussreichsten Staaten der Welt. Während in den Medien häufig über die Beziehungen zwischen China und den USA oder zwischen China und Europa berichtet wird, richtet dieser Kurs den Fokus auf Chinas Beziehungen zum Globalen Süden. Dabei wird zunächst geklärt, was unter dem Begriff „Globaler Süden“ zu verstehen ist und wie China diese Beziehungen nutzt, um seinen internationalen Einfluss auszubauen. Anschließend werden diese Strategien mit den Vorgehensweisen von Frankreich und Deutschland im Globalen Süden verglichen.
Der Kurs führt in grundlegende Konzepte der Internationalen Politik ein und vermittelt zentrale Begriffe wie Soft Power, das „Century of Humiliation“ sowie die Belt and Road Initiative. Anhand von Fallbeispielen, Karten, Grafiken und gemeinsamen Diskussionen analysieren die Teilnehmenden politische Strategien und lernen, unterschiedliche Perspektiven auf Chinas globale Rolle einzuordnen.
Ziel des Kurses ist es, Grundlagen der Internationalen Beziehungen zu vermitteln und die Fähigkeit zu stärken, politische Entwicklungen kritisch zu reflektieren sowie globale Zusammenhänge besser zu verstehen.
Zum Abschluss erstellen die Teilnehmenden ein Plakat zu einem selbst gewählten Thema aus dem Kurs. In den letzten Sitzungen präsentieren sie ihre Ergebnisse und diskutieren diese innerhalb der Gruppe.
Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs richtet sich an Jugendliche, die Chinas Rolle in der Welt besser verstehen und globale politische Zusammenhänge aus einer internationalen Perspektive analysieren möchten.
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